Die öffentlichen Kassen sind leer. Die meisten Spielplatzbetreiber freuen sich, wenn sie genügend Geld zusammenkriegen, um wenigstens die Sicherheit auf den Spielplätzen zu garantieren. Ein Zustand, über den wir uns sehr ärgern!
Deshalb sind wir von der Initiative spielKind begeistert, die neue Wege geht, um Spielraum zu schaffen, und wollen euch diese Idee nicht vorenthalten.
spielKind setzt auf Spielplatz-Sponsoring und vermittelt auf einer eigenen Homepage zwischen Spielplatzbetreibern und Menschen oder Unternehmen, die mit einer Geldspende weiterhelfen wollen.
Wer kann mitmachen?
Alle, die ein konkretes Spielplatz-Projekt haben, für dessen Umsetzung die finanziellen Mittel fehlen, können mitmachen. Einfach bei spielKind bewerben und den Bedarf kurz beschreiben. spielKind prüft dann, ob die Voraussetzungen für die Annahme stimmen und hilft bei der Umsetzung des Projektes, z.B. bei der individuellen Planung des Spielraums, der Auswahl der Spielgeräte oder der richtigen Ansprache der Sponsoren. Auf der Internetseite lässt sich jederzeit der aktuelle Spendenstand ablesen.
Mehr als nur soziales Engagement?
Initiiert wurde spielKind übrigens von der Westfalia Spielgeräte GmbH, einem Spielgerätehersteller. Und natürlich profitiert das Unternehmen davon, dass nur Westfalia Spielgeräte bei der Umsetzung der Projekte verwendet werden. Aber warum nicht soziales Engagement mit wirtschaftlichen Interessen verbinden? Wir meinen, das ist durchaus legitim und sind überzeugt davon, dass es hier nicht nur einen Sieger gibt. Auch die Sponsoren fühlen sich gut, weil sie geholfen haben und wissen wofür ihr Geld eingesetzt worden ist. Und die Kinder freuen sich über neue Spielgeräte bzw. Spielplätze, für die sonst kein Geld da gewesen wäre!
Auch die Umwelt profitiert
Was uns besonders gut gefällt: Das Unternehmen setzt auf Spielgeräte aus Recycling-Kunststoff. Das Material wird aus Kunststoffabfällen (Gelber Sack) gefertigt und ist lt. Hersteller sehr robust und langlebig.

Damit werden die Umwelt und der Geldbeutel gleichermaßen geschohnt, denn der geringe Wartungsaufwand spart über die Zeit gesehen letztendlich Geld.
Ob die Idee funktioniert, wird sich zeigen. Der Anfang ist gemacht und wenn auf diese Weise mit Hilfe vieler Unterstützer neuer, moderner Spielraum entsteht, finden wir das gut! Also macht mit und meldet euer Spielplatz-Projekt gleich an.
Zum Interview mit Volker Eickhoff von der Initiative spielKind:
SPIELKIND SCHLÄGT BRÜCKEN



Hallo Frau Neuhaus,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider kann die Initiative lt. eigener Auskunft auf ihrer Webseite im Moment offensichtlich keine Projekte mehr annehmen:
http://www.initiative-spielkind.de/index.php?id=130&ord=54
Aber vielleicht können Sie sich mal mit dem “Bündnis Recht auf Spiel” in Verbindung setzen? Die sind vom Deutschen Kinderhilfswerk und beraten zum Teil auch in Sachen Spielplatz-Konzeption.
http://www.recht-auf-spiel.de/site/
Viel Erfolg und gutes Gelingen wünscht,
Bettina Schilling vom Spielplatztreff-Team
Hallo,
als 1. Vorsitzende vertrete ich die Interessen des Kleingartenvereins Schalksmühle-Rotthausen. Seit 2 Jahren versuchen wir einen Spielplatz für unsere Kinder zu gestalten.Unser Problem besteht darin das die Fläche eine Hanglage ist. Können sie uns da unterstützen? Für heute verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
U. Neuhaus
Pingback: Sponsoren « bachelorjajo
Guten Tag in die Runde!
Ich freue mich sehr über den Bericht zu unserer Initiative auf der Plattform Spielplatztreff. Kräfte bündeln wirkt Wnder und verhilft vielen Kindern zu neuen Spielplätzen.
Auch Sie können aktiv unterstützen. Schon mit einer SMS spenden Sie 1 € . Schicken Sie dazu eifach das Stichwort “ISK” an die 88444.
EInfacher und schneller geht es nicht!
Weitere Infos dazu finden Sie unter:
http://www.initiative-spielkind.de/index.php?id=125&ord=0
Vielen Dank und herzliche Grüße
Volker Eickhoff